{"id":232,"date":"2016-03-14T17:08:52","date_gmt":"2016-03-14T16:08:52","guid":{"rendered":"http:\/\/zuhausestehtdiewaschmaschine.de\/?p=232"},"modified":"2016-03-20T13:42:18","modified_gmt":"2016-03-20T12:42:18","slug":"tee-mit-milch-und-zucker-oder-cola-letzte-tage-in-myanmar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuhausestehtdiewaschmaschine.de\/?p=232","title":{"rendered":"Tee mit Milch und Zucker oder Cola \u2013 Letzte Tage in Myanmar"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/zuhausestehtdiewaschmaschine.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/031416_1607_TeemitMilch1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach unserem Reiseprogramm sollten wir die drei Tage in Nagpali Beach nutzen, um die &#8220;gewonnenen Eindr\u00fccke auf uns wirken zu lassen&#8221;. Tats\u00e4chlich sahen wir an diesen Tagen noch einmal eine ganz andere Seite von Myanmar. Denn nirgendwo auf unserer Reise zeigte sich die Armut der Bev\u00f6lkerung deutlicher als in dem Nebeneinander zwischen Fischerd\u00f6rfern und Luxus-Ressorts. Immerhin hatten wir es einen ganzen Nachmittag im Ressort ausgehalten, bevor wir uns am zweiten Tag im Hotel Mountainbikes ausliehen, um die Umgebung zu erkunden. Eine Karte von dem etwa zehn Kilometer entfernten Thandwe konnte man uns leider nicht zur Verf\u00fcgung stellen, stattdessen erkl\u00e4rte uns die Dame an der Rezeption ungefragt, dass Thandwe mit dem Fahrrad viel zu weit sei. Trotz der Hitze kamen wir nach 30 Minuten in die kleine Stadt, wo wir zun\u00e4chst den Markt besuchten, leckeren Reiskuchen kauften und anschlie\u00dfend zwei der drei Pagoden besichtigten. Den Blicken der Einheimischen zu urteilen, scheinen wirklich nur wenige (sehr wenige) Touristen mit dem Fahrrad vorbeizukommen. Der Besitzer des Tea-Shops, welchen wir zur St\u00e4rkung aufsuchten, bot uns direkt &#8220;Coca Cola&#8221; an und es brauchte ein paar Minuten, um ihm klar zu machen, dass wir neben der Cola auch einen Tee \u2013 das hei\u00dft in Myanmar einen schwarzen Tee mit Zucker und viel Kondensmilch \u2013 haben wollten. Au\u00dferdem wurden uns auf unseren kleinen Hockern leckere Hefekl\u00f6\u00dfe mit herzhafter F\u00fcllung serviert, wof\u00fcr wir zusammen weniger als 3 Euro bezahlt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Klo\u00df im Hals, welcher nach unseren Ausfl\u00fcgen in die umliegenden Fischerd\u00f6rfer mit ihren einfachen Holzh\u00fctten stets blieb, verst\u00e4rkte sich noch durch unsere Standlekt\u00fcre. In &#8220;The River of Lost Footsteps&#8221; erz\u00e4hlt Thant Myint-U auf sehr pers\u00f6nliche Weise die Geschichte seines Landes und nach &#8220;Burmese Days&#8221; von George Orwell begaben wir uns mit Emma Larkin auf eine nicht nur literarische Spurensuche durch Burma. Nach dieser Lekt\u00fcre und unserer zweiw\u00f6chigen Rundreise haben wir eine grobe Idee, vor welchen Herausforderungen dieses noch wenig entwickelte Land steht. Ganz am Anfang unserer Reise haben wir in Yangoon auf dem Flughafen die Werbung eines Telefonanbieters gesehen, welche Reisbauern mit einem Smartphone zeigte. Was v\u00f6llig absurd schien, begegnete uns dann auf unserer Reise jedoch in Realit\u00e4t: Ein Land, in welchem der Bauer zwar noch keinen Traktor, aber ein Smartphone besitzt und in welchem immer mehr Autos fahren, ohne dass es eine Stra\u00dfenverkehrsordnung gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verlagerung der W\u00e4sche in unsere W\u00e4schebeutel im Koffer zeigt uns, dass es bald Zeit f\u00fcr die Waschmaschine wird. Doch noch ist unsere Reise nicht zu Ende: F\u00fcr unsere letzte Station in Kuala Lumpur, wo wir unseren Freund Heinrich besuchen, wechseln wir noch einmal das Land und die Zeitzone.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach unserem Reiseprogramm sollten wir die drei Tage in Nagpali Beach nutzen, um die &#8220;gewonnenen Eindr\u00fccke auf uns wirken zu lassen&#8221;. Tats\u00e4chlich sahen wir an diesen Tagen noch einmal eine ganz andere Seite von Myanmar. 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